Kupfer(I)-sulfid-Synthese (8) © Christian Herdt/Siemens Stiftung, 2015 CC BY-SA 4.0 international

Kupfer(I)-sulfid-Synthese (8)

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Foto:
Einfaches Modell für Kupfer(I)-sulfid (Produkt).

Alemán
Imagen (226,1 kByte)
05.10.2018
An diesem Modell lässt sich die Verhältnisformel von Kupfer(I)-sulfid ableiten. 32 Schwefel-2--Ionen und 64 Kupfer-1+-Ionen bilden zusammen ein dreidimensionales Ionengitter. Im Bild dargestellt ist eine Schicht aus diesem Ionengitter. Die Verhältnisformel lautet Cu2S.
Man erkennt, dass die Größen der Ionen sich deutlich von denen der Atome unterscheiden (siehe hierzu auch das Foto „Kupfer(I)-sulfid-Synthese (7)“, das auf dem Medienportal der Siemens Stiftung vorhanden ist).
Die Kupfer-2+-Ionen sind nach der Elektronenabgabe deutlich kleiner als die Kupfer-Atome. Und die Schwefel-2--Ionen sind nach der Elektronenaufnahme deutlich größer als die Schwefel-Atome. Diese starke Größenänderung ist zusammen mit der jetzt vorliegenden Teilchenladung und der damit verbundenen Ausbildung eines Ionengitters die Ursache auf der Teilchenebene für die große Veränderung der Stoffeigenschaften vor und nach der Reaktion!
Hinweis: Die weißen Kugeln sind angrenzende Schwefel-Ionen, die die Fortführung des Gitters repräsentieren und die Position einzelner Kupfer-1+-Ionen stabilisieren.
Experiment / Versuch; Veranschaulichung
Chemie
Klasse 7 bis 9
Weiterführende Schulen
Chemische Reaktion; Chemische Verbindung; Metalle
Medienportal der Siemens Stiftung
Christian Herdt
© Christian Herdt/Siemens Stiftung, 2015
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