Nahrungskette als Energieumwandlungskette © Siemens Stiftung 2018 CC BY-SA 4.0 international

Nahrungskette als Energieumwandlungskette

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Grafik, beschriftet:
Die Nahrungskette als Beispiel für eine natürliche Abfolge von Energieumwandlungsprozessen.

Deutsch
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07.08.2018
Die Nahrungskette ist die lineare Verknüpfung von Produzenten, Konsumenten und Destruenten. Produzenten: Die autotrophen Lebewesen können selbstständig existieren, da sie aus anorganischen Stoffen wie Wasser, Luft und Salzen mit chemischer Energie oder Lichtenergie (Photosynthese) organische Stoffe produzieren können.
Konsumenten: Die autotrophen Lebewesen bzw. deren organische Stoffe dienen den Konsumenten als Nahrungsmittel. Sie sind also heterotroph, d.h. auf Nahrungsmittelzulieferung durch die Produzenten angewiesen. Destruenten: Diese Lebewesen nutzen die letzten Energieinhalte der organischen Abbaustoffe der Konsumenten und zersetzen (destruieren) sie dabei wieder in anorganische Stoffe (wie Kohlendioxid, Stickstoff usw.).
Innerhalb der Nahrungskette findet Umwandlung von Energie über mehrere Stufen statt. Von einer Stufe zur nächsten kommt es zu Energieverlusten mit einem ökologischen Wirkungsgrad von jeweils ca. 10 %. Da der Energiegehalt von Stufe zu Stufe schrumpft, spricht man auch von der „Energiepyramide“.

Hinweise und Ideen:
Dieses Beispiel einer terrestrischen Nahrungskette stellt eine von vielen möglichen Nahrungsketten dar. Die Schülerinnen und Schüler können sich überlegen, wie beispielsweise eine marine Nahrungskette aussieht und ob es weitere Beispiele für andere Nahrungsketten gibt? Wie wirken sich Giftstoffe innerhalb einer Nahrungskette aus und was passiert im Extremfall, wenn die Primärproduktion ganz ausfällt?
Veranschaulichung
Biologie; Chemie
Klasse 7 bis 9; Klasse 10 bis 13
Weiterführende Schulen
Energie; Erneuerbare Energie; Solarenergie
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MediaHouse GmbH
© Siemens Stiftung 2018
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