Gezeitenkraftwerk © Siemens Stiftung 2018 CC BY-SA 4.0 international

Gezeitenkraftwerk

Video

Simulation:
Funktionsprinzip eines Gezeitenkraftwerks.

Deutsch, Spanisch, Englisch
Video (77,5 kByte)
28.09.2018
Ein Gezeitenkraftwerk ist sinnvoll, wenn der Höhenunterschied zwischen Ebbe und Flut sehr hoch ist. Das erste (seit 1966) und größte Gezeitenkraftwerk steht in Saint-Malo in Frankreich (240 MW, 600 Mio. kWh Strom pro Jahr). Weitere gibt es (oder sind geplant) in Kanada, Russland und China. Das Gezeitenkraftwerk macht sich die Kraft der enormen Wasserbewegungen bei Ebbe und Flut zunutze. Dazu sperrt man die Bucht oder eine Flussmündung durch einen Damm ab, in den Turbinen eingelassen sind. Bei Flut strömt das Wasser von der Meeresseite durch die Turbinen in die Bucht. Bei Ebbe fließt das Wasser in die umgekehrte Richtung und treibt ebenfalls die Turbinen an. Gearbeitet wird hier hauptsächlich mit Kaplan-Rohrturbinen. Andere Gezeitenkraftwerke verzichten auf einen Damm und machen sich statt des Höhenunterschieds die von den Gezeiten erzeugte Strömung zu Nutze („Gezeitenströmungskraftwerk“).
Simulation
Geografie; Physik; Sachunterricht; Technik
Klasse 1 bis 4; Klasse 5 bis 6; Klasse 7 bis 9; Klasse 10 bis 13
Berufliche Bildung; Grundschule; Weiterführende Schulen
Energieerzeugung; Erneuerbare Energie; Ökologie; Turbine; Umweltschutz; Umweltveränderung; Wasserkraftwerk
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